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Lord Geward Leseprobe - Seite 71


Mit meiner Eskorte, die mich in leichtem Trab vor sich hertreibt, stolpere ich Richtung Lager.

Im Lager angekommen, stoppt mich der Ausruf: »Halt!«
Augenblicklich bleibe ich, einer Salzsäule gleich, stehen. Ich wage nicht mich umzudrehen, nicht einmal aufzublicken. Ich starre den Boden an, als würde ich ihn beschwören, mich zu verschlingen.
Ich höre einen Reiter absteigen, höre das Geräusch Leder auf Leder, Kleidung auf Sattel. Als er dicht an mir vorbei geht, erkenne ich in ihm den zweiten Häscher, der offensichtlich noch jünger als der andere ist.
Unmittelbar nach dem er in einem Zelt verschwindet, tritt der Hüne heraus und direkt auf mich zu.
Seine stechenden Augen ängstigen mich noch mehr als sein Schwert, das so groß ist, dass das meine daneben wie ein Dolch gewirkt hätte oder bilde ich mir alles nur ein?
Er ist sicher nur wenige Jahre älter als ich, auch wenn der ergraute Bart ihm Alter und Würde verleiht. Ohne ein Wort mustert er mich von oben bis unten, um schließlich seine Augen wieder in die meinen zu bohren.
Zitternd spüre ich eine unnatürliche Wärme zwischen meinen Beinen, ich spüre die Nässe an meinen Schenkeln nach unten laufen. Meine Blase konnte der Anspannung und der Angst nicht mehr standhalten. Ein nichtendender Schwall an Urin bahnt sich seinen Weg nach unten. Ich kann nicht aufhören. Ich stehe bereits in einer beachtlichen, dampfenden Pfütze, aber ich kann nicht aufhören. Es läuft immer noch und ich kann den Strom nicht stoppen, bis nicht auch der letzte Tropfen Urin seinen Weg in die Freiheit gefunden hat.

Die Augen meines Gegenüber verändern sich und sein Mund wird schärfer.
Mein Gott, das ist das Ende. Ich sehe das Schwert mich enthaupten, sehe Blut spritzen, sehe meinen Kopf ins Feuer rollen und höre das Lachen, höre das...
Höre das Lachen des Hünen, ein ungestümes Lachen aus einem weit aufgerissenen, mit schlechten Zähnen gespickten Mund.
Immer lauter höre ich das ungestüme Lachen.
Ich lebe, bin nicht geköpft, lebe und höre immer noch das Lachen. Einer nach dem anderen steigt in das befreiende Lachen ein.

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Lord Geward
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