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Lord Geward Leseprobe - Seite 75


Nüssen verfeinertes Brot. Seit Wochen träume ich von frischem Brot und jetzt halte ich es in Händen. Ich betrachte das Brot wie ein Wunder! Es muss ein Wunder sein, ein Geschenk Gottes: nach der trockenen Wüste und meinem Einsiedlerleben in der Hütte.
König Aldara bemerkt mein Zögern das Brot zu essen und ruft mir verschmitzt lächelnd zu: »Verzeiht mir, Lord Geward, hätte ich gewusst, Euch hier zu treffen, hätte ich sicher Euren geliebten Honig als Proviant mitgeführt. Aber nachdem keiner meiner Männer dem Honig, wie sonst nur die Frauen, verfallen ist, müsst Ihr mit den harten Speisen der Männer vorlieb nehmen und Eure süßen Gelüste bis Burg Aldara zurückstellen.«
Augenblicklich brüllt die ganze Tafel über den Witz des Königs. Scheinbar bin ich in dieser Welt ein Schleckermaul und Süßes ist scheinbar den Frauen vorbehalten. Zufrieden und entspannt reihe auch ich mich in das laute Gelächter ein.
Während die Becher immer wieder mit frischem Wein gefüllt werden, den auch ich mit jedem neuen Becher mehr und mehr in vollen Zügen genieße, verschlinge ich Berge an Fleisch und dem fremdartigen, aber ausgezeichneten Nussbrot.
Meinen Vorsatz, kein Fleisch mehr zu essen, habe ich bei diesem Anblick an Überfluss längst vergessen.
Auch König Aldara bleibt mein Fleischhunger nicht verborgen und auch er, bereits schwer vom Wein geschlagen, grölt in die Runde: »Lord Geward, mögen die Götter wissen, wie Ihr überlebt habt, vielleicht haben die Götter persönlich Euch geheilt, aber ordentlich verpflegt haben sie Euch sicher nicht!«
Das einsetzende Grölen übertönt jedes andere Geräusch und vertreibt auch noch den letzten Rest Argwohn gegen diese Männer, die mich so herzlich aufnahmen und mich verköstigen wie einen Ehrengast.
Nach und nach ergreifen immer mehr Männer das Wort.
»Es lebe Lord Geward, der oberste Kriegsherr des Königs«, höre ich aus der anderen Seite der Tafel.
Ein betrunkener Junge, vielleicht sechzehn, steht von einigen anderen gestützt, auf und lallt: »Lord Geward ist zurück, es lebe Lord Geward.«
Zwei Plätze neben mir schreit ein alter, grauhaariger, auffallend kleiner Mann: »Ich wusste er lebt! Ich wusste es immer! Hab ich es Euch nicht gesagt? Er lebt! Ein Hoch auf Lord Geward!!!«

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Lord Geward
Ein rasantes Fantasy Abenteuer vor realistischer Kulisse.
Spannend Böse, doch voller Liebe und Sehnsucht.
Ein Appell an Moral, Mitgefühl und Verantwortung.

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