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Lord Geward Leseprobe - Seite 76


Er setzt den vollen Becher Wein an und unter aller Beifall leert er ihn in einem Zug, wobei eine gehörige Menge davon links und rechts aus den Mundwinkeln über sein kunstvoll besticktes Hemd läuft.
Die ungezügelte Freude reißt auch mich mit. Ich genieße das Fleisch, den Wein und die Gesellschaft meiner neuen Freunde.
An das Ende des Abends kann ich mich nicht erinnern. Ich glaube noch zu wissen, die zarte Morgendämmerung erhellte längst die vergehende Nacht, als wir immer noch laut lachten und tranken.

Gegen Mittag werde ich geweckt. Der Lagerplatz ist bereits geräumt, die Zelte abgebaut und mindestens fünfzig Packpferde beladen.
Meine gestrige Einschätzung es mit zwanzig, höchstens dreißig Pferden zu tun zu haben, erweist sich als grundfalsch und ich muss beinahe laut lachen. Um mich herum bereiten sich geschäftig etwa vierzig schwer bewaffnete Reiter mit Pferden und sicher zweihundert oder wahrscheinlich sogar dreihundert Fußsoldaten mit Armbrust, Schwertern und kurzen Dolchen auf den Abmarsch vor.
Die Staubwolke, die mich gestern so erschreckte, war offensichtlich nur die kleine Spitze einer riesigen Armee.
Der ältere, narbengesichtige Krieger, dem zwei Finger der linken Hand fehlen und den ich schon von gestern kenne, reicht mir einen Becher Wasser und ermahnt mich gleichzeitig zur Eile.
»König Aldara wünscht, dass Ihr mit ihm an der Spitze reitet. Ich habe Euch einen schwarzen Hengst besorgt. Er ist aus der gleichen Zucht wie jene, die Ihr gewöhnt seid, mein Lord.«
Mit einer angedeuteten Verbeugung zieht er sich zurück und ein bleichgesichtiger Junge oder eher noch ein Kind bringt mir den versprochenen Hengst.
Er übergibt mir die Zügel mit unsicherem Blick, in größter Eile, als würde ich ihn beißen, und verlässt mich unverzüglich.
Mein Gott, das Pferd ist hoch wie ein Haus!
Nie in meinem Leben bin ich geritten, noch nie war ich einem Pferd so nahe, nie erkannte ich diese Größe. Wie soll ich bloß da hinaufkommen. Ich muss mich schon strecken um überhaupt den Sattelknopf zu erreichen.
Unruhig sehe ich nach allen Seiten und erkenne, jeder ist mit allerlei Aufgaben beschäftigt und niemand hat Zeit, sich um mich zu kümmern.

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Lord Geward
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