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Lord Geward Leseprobe - Seite 87


In größenwahnsinnige Gedanken versunken, stolpere ich über eine flache Wurzel.
Bäuchlings falle ich in eine von der Nacht noch feuchten Mischung aus Gras und Moos. Ein herrlicher Geruch.
Der Geruch des Paradieses, das ich verloren habe.
Oder ist auch hier das Paradies?
Ich denke an den friedlichen See.
Denke an...
Denke an den Mord, Macht und Habgier, Krieg und wieder Tod.
Nein, das ist kein Traum!
Es ist die Wirklichkeit. Ich bin hier, um Krieg zu führen, um Länder zu erobern, bin sogar bereit eine Frau zu heiraten, die ich nicht kenne, nur um...
Nein! Schluss! Ich verschwinde. Gehe weg von diesem blutigen Ort, bevor er mich ganz verschlingt.
Ich bin der Wanderer, der einsame Wanderer und der Wanderer geht jetzt fort, geht zu seiner Hütte, zurück zu seinem kleinen Paradies.

Ich gehe zur Koppel, sattle Jalas und führe ihn ohne beachtet zu werden in Richtung Dorfplatz. Scheinbar haben auch die Wachen längst jede Aufmerksamkeit verloren.
Die ersten Händler bestücken bereits ihre Verkaufsstände und von Minute zu Minute steigt ihre Geschäftigkeit. An einem kleinen Stand fülle ich meine Satteltaschen randvoll mit Trockenbrot, Dörrobst, Nüssen und reichlich Salzfleisch.
Dieses mal vergesse ich nicht zu bezahlen und gebe, wahrscheinlich um mein Gewissen wegen meines Betruges an der alten Frau zu beruhigen, einen großen Goldtaler.
Blitzartig erkenne ich, dass gerade der Goldtaler meine Flucht verrät, der mit den Worten empfangen wird: »Lord Geward, Ihr seid so großherzig zu dem niedrigsten eurer Untertanen.«
Ich versuche meinen Fehler damit zu korrigieren, indem ich dem Händler erkläre, in geheimer, diplomatischer Mission im Namen des Königs unterwegs zu sein und er über meinen Aufbruch schweigen müsse.
Mit nicht enden wollenden Verbeugungen versichert er mir seine absolute Verschwiegenheit.
Ich glaube ihm nicht, lasse es aber auf sich beruhen. Was sonst hätte ich auch tun können, ohne nicht noch mehr Aufsehen zu erregen?

Im Versorgungslager fülle ich meine beiden Wasserschläuche und verlasse kurz nach Sonnenaufgang das Lager.

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Lord Geward
Ein rasantes Fantasy Abenteuer vor realistischer Kulisse.
Spannend Böse, doch voller Liebe und Sehnsucht.
Ein Appell an Moral, Mitgefühl und Verantwortung.

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