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Lord Geward Leseprobe - Seite 89


Aldaras, der mich für meinen Verrat sicher eigenhändig erschlagen wird?
Ich habe Angst einzuschlafen, versuche wach zu bleiben, denke an schöne Dinge, an mein Schloss, meine Hütte, mein Reich, in dem ich so glücklich war. Erinnere mich an...
Weit weg, ein knirschendes und polterndes Geräusch.
Verteufelt, Aldara hat mich entdeckt!
Wie hat er das nur geschafft? Wie konnte er mir folgen, ohne von mir im Tal entdeckt zu werden?
Jetzt bin ich hell wach, keine Spur mehr von Müdigkeit. Auch Jalas muss sie gehört haben. Um ihn zu beruhigen, tätschle ich seinen Hals und er quittiert es mit einem unterdrückten, leisen Schnauben.
Es ist nichts zu sehen. Nur das deutliche Geräusch von schweren Fuhrwerken und Stimmen, die ich nicht verstehen kann.
Aldaras Truppen? - Unmöglich!
Aldara würde eine Schar schneller Reiter hinter mir her senden und keine Ochsenkarren. Auch wenn meine Flucht sofort entdeckt worden wäre... und Fuhrwerke hätten mich sowieso noch nicht eingeholt. Das ist absolut unmöglich!
Aber was höre ich dann?
Den ganzen Tag über sah ich keine Felder, keine Bauern und keinen Hof. Auch wenn ich sie übersehen hätte, kein Bauer fährt seine Ernte in stockfinsterer Nacht ein.
Wieder höre ich vereinzelte Stimmen. Verstehen kann ich sie immer noch nicht. Sicher sind es nur die leisen Worte der Kutscher, die ihre Gespanne durch die beinahe mondlose Nacht dirigieren.
Sicher bin ich mir nur, schwere Fuhrwerke mit eisenbelegten Rädern, die sich ihren Weg durch den steinernen Weg unter mir bahnen, zu hören. Das Geräusch wird deutlicher. Immer öfter höre ich das Murren der unwilligen, mit der schweren Last überforderten Zugtiere.
Es müssen mehrere Gespanne sein.
Jetzt werden die Geräusche leiser und ich erkenne die ersten Fackeln.
Die Fuhrwerke müssen gestoppt haben und in der eintretenden Stille gelingt es mir, einige Wortfetzen zu verstehen: »Wir... kein Weiterkommen... verdammte Nacht... Pferde... alle Knochen... Ruhe wollt ihr... sie uns... entdecken... halt sie still... nicht mit der Fackel... was geht mich der scheiß Krieg an.«

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Lord Geward
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